Punkte die angesprochen werden sollen.
Der Gemeinderat und der Ortsbürgermeister wurden gebeten ein paar Punkte anzusprechen, die verschiedentlich zu Störungen führen. Dem wollen wir auch gerne nachkommen.
Hundekot in und um Holzhausen.
Das Problem sind nicht die Hunde, sondern einige Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner am Wegrand oder sogar mitten auf Geh- und Spazierwegen liegen lassen.
Zum Glück nutzen viele die kostenlos bereitgestellten Hundekotbeutel und Abfalleimer vorbildlich. Das zeigt auch der jährliche Verbrauch von rund 40.000 Beuteln. Ursprünglich waren diese Beutel als Hilfe für den Notfall gedacht – falls man einmal keinen eigenen dabeihat. Mittlerweile entsteht jedoch oft der Eindruck, dass manche gar keine eigenen Beutel mehr mitnehmen, weil sie sich auf das kostenlose Angebot der Gemeinde verlassen.
Das ist grundsätzlich kein Problem – solange der Hundekot anschließend auch ordnungsgemäß entsorgt wird. Leider landen die gefüllten Beutel aber auch immer wieder im Feld, im Straßengraben oder sogar im Gully, anstatt in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern.
Wir können daher nur an alle Hundebesitzer appellieren: Bitte nehmen Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes mit und entsorgen Sie die Beutel in den aufgestellten Mülleimern. So tragen alle zu einem sauberen Ortsbild und einem angenehmen Miteinander bei.
Die Gemeinde kann hier leider nur um Mithilfe bitten. Wer dabei beobachtet wird, den Hundekot nicht zu entfernen, muss mit einer Anzeige und einer entsprechenden Geldstrafe rechnen. Eine solche Anzeige kann von jeder Person erstattet werden, die den Vorfall beobachtet. Es hilft daher wenig, solche Fälle dem Gemeinderat oder dem Ortsbürgermeister zu melden – wir können die Betroffenen lediglich persönlich ansprechen und an ihre Verantwortung erinnern.
Vielen Dank an alle, die täglich mithelfen und ihren Beitrag für eine saubere Gemeinde leisten.
Parken in der Ortsgemeinde
Auch das Thema Parken führt regelmäßig zu Beschwerden bei den Ratsmitgliedern oder beim Ortsbürgermeister.
Eigentlich sollte jeder, der ein Kraftfahrzeug führt, wissen, wo und wie geparkt werden darf – und wo eben nicht. Fahrzeuge dürfen andere Verkehrsteilnehmer weder behindern noch zuparken. Besonders wichtig ist, dass neben einem abgestellten Fahrzeug mindestens 3,05 Meter Fahrbahnbreite frei bleiben. Nur so können größere Fahrzeuge, insbesondere Feuerwehr, Rettungsdienst oder Müllabfuhr, die Straße im Ernstfall problemlos passieren. Natürlich gibt es noch weitere Parkverbote in der StVO die man kennen sollte.
Bitte achten Sie deshalb darauf, wo und wie Sie Ihr Fahrzeug abstellen. Mit etwas Rücksicht lässt sich viel Ärger vermeiden.
Auch hier gilt: Zuständig für die Ahndung von Parkverstößen ist ausschließlich das Ordnungsamt. Verwarnungen oder Bußgelder können nur ausgesprochen werden, wenn ein Verstoß vom Ordnungsamt selbst festgestellt oder zur Anzeige gebracht wird.
Die Ratsmitglieder und der Ortsbürgermeister haben hingegen keine Befugnis, Verwarnungen auszusprechen oder Strafzettel zu verteilen. Wir können lediglich auf Missstände hinweisen oder das Gespräch mit den Betroffenen suchen.
Vielen Dank an alle, die durch rücksichtsvolles Parken dazu beitragen, dass unsere Straßen sicher und für alle gut nutzbar bleiben.
Feste feiern aber mit Rücksicht
Gemeinsam feiern gehört zum Leben in einer lebendigen Gemeinde. Ob Geburtstag, Grillabend oder Gartenfest – natürlich darf und soll jede Gelegenheit genutzt werden, um zusammenzukommen und eine schöne Zeit zu verbringen.
Bei aller Freude gilt jedoch auch: Rücksicht auf die Nachbarschaft ist wichtig. Nicht jeder hat den gleichen Musikgeschmack, und nicht jeder möchte oder kann bis spät in die Nacht mithören.
Neben der gesetzlichen Nachtruhe ab 22:00 Uhr sollte auch außerhalb dieser Zeiten auf die Mitmenschen Rücksicht genommen werden – insbesondere an Sonn- und Feiertagen. Oft reicht es schon, die Lautstärke etwas anzupassen oder rechtzeitig an die Nachbarn zu denken.
Ein gutes Miteinander lebt von gegenseitigem Verständnis und Rücksichtnahme. Wenn wir alle ein wenig aufeinander achten, steht einer schönen Feier nichts im Wege – und auch die Nachbarschaft bleibt entspannt.
Vielen Dank an alle, die mit ihrem Verhalten zu einem respektvollen und harmonischen Zusammenleben in unserer Gemeinde beitragen.
Zum Abschluss noch eine Anmerkung: Miteinander reden hilft oftmals auch schon. Bevor ich zum Telefon greife um den Ortsbürgermeister oder auch gleich Ordnungsamt oder Polizei einzuschalten, geht man vielleicht einfach mal rüber zum Nachbarn für ein persönliches Gespräch. Das sollte doch gerade hier auf dem Dorf noch immer das erste Mittel sein.
Michael Schicktanz, Ortsbürgermeister